Projektdaten
new work in old bricks
Wie wird aus einer ehemaligen Werkhalle ein Ort für Lernen, Austausch und Begegnung? Für ein Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie entwickelten wir auf 303 m² die Innenarchitektur für einen Bildungscampus. Der Umbau der ehemaligen Industriehalle verbindet industrielle Identität mit einer zukunftsorientierten Lern-, Seminar- und Kommunikationswelt.
Bildungscampus – vom Stahl zum Raum
Ausgangspunkt des Entwurfs ist Stahl – als Tragwerk, Werkstoff und Teil der Geschichte des Ortes. Das Raumkonzept folgt seinem Weg vom Rohmaterial über Feinblech bis zum fertigen Alltagsprodukt. Geschwungene Metallformen, abstrahierte Coil-Strukturen, technische Details und ein schwebendes Kunstwerk aus Feinstblech übersetzen diesen Prozess in den Raum und machen die Innovationskraft des Unternehmens erlebbar.
Farbige Cubes stehen als große Raumkörper in der offenen Halle und erinnern in ihrer Dimension an industrielle Anlagen. Sie schaffen geschützte Seminar- und Besprechungsräume, während die Townhall als multifunktionale Veranstaltungsfläche offen bleibt. Mobile Möbel und flexible Trennwände ermöglichen unterschiedliche Formate und Raumgrößen – abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen der Teams.
Der erhaltene Hallenkran wird über ein Oberlicht inszeniert und hält die Geschichte der ehemaligen Werkhalle sichtbar. So verbinden sich Bestand, Material und neue Nutzung zu einer flexiblen Lern- und Kommunikationslandschaft mit eigener Identität.
fotografie
liberty visuals